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einhorn insel der seligen

V Blue Phalanx



Wir marschieren wieder! Endlich marschieren wir wieder!

Wir waren auf Störenfriede angesetzt, die genau hier, am Wasser-Mal, das Pflaster aufgerissen haben, in ihrer Gier nach Wurfgeschossen. Wenige flohen mit geringer Beute, als wir die Deckung aufgaben und um die letzte Ecke bogen.

In Wahrheit wollen diese Menschen nicht nur die geregelten Abläufe unseres Gemeinwesens stören, sie wollen es torpedieren, ja, sie wollen alles, alles, was wir haben, zuletzt uns alle zerstören.

Sie selbst behaupten haltlos ihre Harmlosigkeit: Zeichen wollen sie setzen. Sie werden nicht müde, es zu wiederholen ins Ohr der Wenigen, der Unbesonnenen, die ihnen noch zuhören. Zeichen wofür? Für die Anarchie, die sich aus ihren kranken Hirnen speist und die sie unserer Ordnung überstülpen wollen.

Es ist so, wie viele der Unsrigen sagen: Sie müssten unschädlich gemacht, müssten beseitigt werden! Sie werden sich nämlich sicher nicht damit begnügen, das Pflaster aufzureißen, um mit Pflastersteinen Scheiben einzuwerfen, Geschäfte zu plündern, redliche Bürger und Polizisten zu verletzen. Was begonnen wurde, wird sich fortsetzen, wird sich immer wieder selbst übertreffen wollen!

Der größte Teil der Gruppe ist dingfest gemacht. Wir tun ihnen nichts. Wir haben sie lediglich eingeschlossen mit unseren Schilden. Einem nach dem anderen werden Handschellen übergestreift. Dann werden sie weggebracht. Für das, was danach geschehen wird, sind andere Einheiten zuständig. Ein Teil von uns wird die Verfolgung fortsetzen, so lange, bis es eine Erfolgsmeldung gibt.

Waffen wurden keine entdeckt. Kein Wunder, sie nennen sich ja Pazifisten. Waffen horten sie, da sind sich unsere Behörden sicher. Aber in der Öffentlichkeit wollen sie sich auf keinen Fall mit Waffen erwischen lassen. Wir müssen sie entscheidend treffen, bevor sie ihre Waffen hervorholen und Attentate, Überfälle, Geiselnahmen begehen könnnen.

Dafür marschieren wir. Für alles, was recht und gerecht ist. Alle, die ihre Pflicht tun, können sich verlassen auf uns!


(Foto: Andreas Chwatal)