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einhorn insel der seligen

Troodos


So viel, was herausbricht. So viel, was einsickert.

Nie gibt der Kopf Ruhe. Kein Teil bleibt für sich.

Das empfindest du. Doch du erlebst es nicht.

Es will hinaus. Es drängt aus dir heraus. Du bist dein Labyrinth. Nicht gefangen. In Obhut.

Denn ziellos und heiter können die Bilder in dir spazieren gehen, um zahllose Ecken biegen und staunen. Doch schränkst du dich ein und setzt dir ein Ziel, so beginnt der Irrtum.

Mit Gedanken kann niemand Schritt halten. Sie haften nicht an dir. Und sie wandeln sich. Es kann sein, dass du sie nicht wiedererkennst, wenn du ihnen noch einmal begegnest, anderswo, auf deinem Weg.

Denn einen Weg musst du haben. Mehr bedarf es nicht.

Niemand ist überall zugleich. Nur das Außen ist unbegrenzt. Das Element, in dessen Mitte du versuchst, dir eine Gestalt zu geben. Oder: deine wahre Gestalt zu entdecken.

So denkt es sich immer fort und fragt kaum nach dir.

Was du wahrnimmst: Bewegung ist um dich, du bist in Bewegung.

Deine Neugier nimmt auf, was dich umgibt. Diesen Strom kannst du nicht bewältigen. Doch er trägt dich. Er gibt dir ein Gefühl: etwas gehört zu dir.

Auch wenn er dich im Augenblick schon verlassen hat.